Film

Filmrückblick | Jänner und Februar

2/28/2017


Wenn etwas auf meinem Blog nicht fehlen darf, dann ist das mein Filmrückblick! Hier zeige ich monatlich, welche Filme ich gesehen habe und gebe eine kurze Review dazu. Außerdem reicht ein Klick auf den Titel und du kommst zum jeweiligen Trailer!


Genre: Komödie | Regie: Sharon Maguire | Länge: 123 Minuten

Ich liebe den ersten Bridget Jones Film, ich mag den zweiten - beim dritten werde ich so tun, als würde es ihn nicht geben. Irgendwie ist der Charme verloren gegangen. Bridget Jones' Baby ist zwar kein absoluter Reinfall, aber es fühlt sich für mich trotzdem nicht richtig an. Dabei kann ich nichtmal genau sagen, was es ist. Die Witze sind da und auch Bridget ist noch größtenteils so, wie wir sie kennen. Es fehlt einfach etwas - und nicht nur Daniel Cleaver (Hugh Grant). 

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Genre: Komödie | Regie: Jon Lucas, Scott Moore | Länge: 101 Minuten

Auch mit Bad Moms wurde ich nicht so richtig warm. Der Film ist an manchen Stellen wirklich witzig und bleibt trotz derberen Momenten stets warmherzig und sympathisch. Auch die Message, dass Mütter nicht perfekt sein müssen und auch auf sich schauen können ist gerade jetzt, da alle nach außen hin perfekt aussehen wollen, richtig und wichtig. Aber der Funke wollte nicht überspringen und dagegen kann man manchmal einfach nichts machen.

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La La Land
Genre: Musical | Regie: Damien Chazelle | Länge: 128 Minuten

Ich bin normalerweise nicht dieses romantische Mädchen, aber La La Land hat mich verzaubert. Die Musik, die Kostüme, die Stimmung - es ist alles stimmig und einfach so schön anzusehen. Ryan Gosling und seine Rolle passen wie die Faust aufs Auge (und ja, ich habe mich ein bisschen in ihn verliebt und verstehe den Hype nun besser). Auch wenn die Handlung nicht die außergewöhnlichste ist, die Stärke liegt in den tiefen, "echten" Momente, wie zum Beispiel das Gespräch beim Abendessen. Absolute Empfehlung.

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Split
Genre: Thriller | Regie: M. Night Shyamalan | Länge: 117 Minuten

Kurz vor Schluss hätte mich der Film fast verloren. Die Sache mit dem Biest übertritt für meinen Geschmack die Schwelle ins Absurde. Der Film schafft aber dann nicht nur die Wendung, sondern macht mit dem Ende alles gut. Diese Verbindung zu Unbreakable. Wer da nicht verdutzt dagesessen ist und wollte, dass es noch weiter geht…

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The Lego Batman Movie
Genre: Animation | Regie: Chris McKay | Länge: 105 Minuten


Als hätte jemand meine Träume angezapft: Batman bzw. der Joker zusammen mit Sauron (Der Herr der Ringe) und Voldemort (Harry Potter) in einem Film - fehlt nur noch ein Disney-Charakter und alle meine Lieblingsfilme wären vereint. Aber auch wenn ich diesen persönlichen Aspekt weg lasse: The Lego Batman Movie macht alles richtig. Die Witze, das Timing, die Dialoge. Und die ruhigeren Momente verleihen dem ganzen auch noch etwas mehr Tiefe. Sehr gelungen und definitiv nicht nur etwas für Kinder!

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Genre: Thriller | Regie: Farren Blackburn | Länge: 90 Minuten

Der Trailer hat mich neugierig und mir Lust auf mehr gemacht. Leider ist das erste Drittel etwas langatmig und der Spannungshöhepunkt kommt meiner Meinung nach zu früh bzw. wird nicht richtig genützt. Auch das Ende ist so nichtssagend. Der Twist ist eigentlich ganz nett, hätte ich nicht schon am Anfang den Gedanken gehabt "Na, wahrscheinlich ist es X" (keine Sorge, ich spoiler nicht!) und hatte damit Recht. Shut In bleibt somit weit hinter meinen Erwartungen.

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Los Angeles

#TravelWithMe | Sony Pictures Studio Tour

2/26/2017


Passend zur morgigen Oscar-Verleihung, habe ich heute meine Tour durch die Sony Pictures Studios für dich. Nachdem wir 2015 schon bei Warner Bros und bei den Universal Studios (der Bericht folgt in Kürze!) hinter die Kulissen geschaut haben, waren letztes Jahr die Sony Pictures an der Reihe. 



Sony Pictures Studio Tour
10202 W Washington Blvd

Dauer: 2 Stunden

Preis: 45 $




Wenn man die Studios betritt, sticht einem sofort eines ins Auge: Der Regenbogen. Das Gebäude sollte man deswegen auch im Auge behalten, da man den Regenbogen nur schwer wieder auf- und abbauen kann, kann man seine Spiegelung in manchen Filmen nämlich in den Fenstern entdecken. 

Außerdem liegt gleich nebenan der Central Park. Zumindest wird die kleine Grünfläche, mit der Holzbank als Central Park inszeniert. Einfach einen Hot Dog Stand in den Hintergrund und ein paar Menschen, die hin und her gehen und schon merkt man im Film nicht, dass gar nicht in New York gedreht wurde.


Mein Highlight - und der Hauptgrund, warum wir uns überhaupt für die Tour durch die Sony Pictures Studios entschieden haben - war der RV aus Breaking Bad. Leider kann man ihn nicht betreten, aber immerhin davor posieren und kurz reinschielen. Auch wenn der Blick hinein nicht ganz so spektakulär ist, mit ein bisschen Fantasie und Aaron Paul...

Für mich ist die Sony Pictures Studio Tour die perfekte Ergänzung zu den anderen beiden Studio Touren gewesen. Während man bei den anderen hauptsächlich durch die Lots fährt, bekommt man hier einen schönen Blick hinter die Kulissen. Es wird viel mehr auf die Geschichte und die Hintergründe eingegangen. Man erfährt zum Beispiel, wie die Soundeffekte entstehen und sieht ein Foley-Studio auch mal von innen mit all seinen Hilfsmitteln.

Deswegen gibt es von mir für alle Film(und Breaking Bad-)fans eine klare Empfehlung!


Beauty

Real Techniques Miracle Diamond Sponge

2/21/2017


Ja, ich gebe es zu. Ich habe den Miracle Diamond Sponge von Real Techniques nur wegen seiner Optik gekauft. Die weiß-graue Farbe finde ich um einiges ansprechender als die bunten Make Up Sponges, die es sonst gibt. Aber auch die Form ist mal was anderes und sieht vielversprechend aus. 


Real Techniques Miracle Diamond Sponge

Der facettierte Miracle Diamond Sponge besitzt ein einzigartiges Design und vereint verschiedenen Make-up Schwämmchen in nur einem Produkt. Jeder Miracle Diamond Sponge ist einzigartig in seiner Farbgebung und seinem schwarz-weissen Strudeldesign. Die pointierte Spitze deckt kleinere Makel und Unebenheiten perfekt ab. Die abgeflachten Seiten verteilen Make-up ideal auf größeren Partien des Gesichtes, wie Stirn und Wangen. Die kleineren flachen Seiten sind optimal gestaltet für das präzise Konturieren der Augenpartie, Mund und Stirn. Die Spitze eignet sich ideal für das Finish. Ermöglicht diese doch eine weiche Verblendung und sorgt für ein ebenmäßiges Make-up. Für ein optimales Ergebnis nass oder feucht anzuwenden.

Preis: € 9,99




Für flüssige Foundation oder cremige Produkte feuchtet man den Schwamm, wie gewohnt vor der Anwendung an. Was mir allerdings neu war: Für Puderprodukte kann man ihn auch trocken verwenden. Da ich mein Make-Up nicht im Badezimmer auftrage, hat es mich immer ein wenig genervt, dass ich den Schwamm erst anfeuchten muss, bevor ich ihn benützen kann. Da sind mir Pinsel, die ich einfach auf meinen Schminktisch lagern und gleich benutzen kann lieber. Aber vielleicht ändert sich das ja jetzt...

...oder auch nicht. Denn die Kanten sind zwar ideal zum Konturieren, aber mit dem Schwamm verblendet sich das Ergebnis einfach nicht optimal. Es wird fleckig und ist dann weit entfernt von einer schönen Kontur. Es sieht eher aus als hätte man sich im Dreck gewälzt. Zum Vergleich habe ich es auch im feuchten Zustand probiert und das Ergebnis wird noch fleckiger. Es soll also einfach nicht sein.

Beim Auftragen von Foundation funktioniert er allerdings genau so gut, wie normale Make Up Sponges. Die Foundation wirkt bei gleicher Menge (wie mit einem Pinsel) einen Tick weniger deckend, dafür ist das Finish viel natürlicher.

Fazit: Wer Foundation gerne mit Make-Up Sponges aufträgt, der kann den Miracle Diamond Sponge auf jeden Fall probieren. Auch zum Konturieren eignet er sich gut, solange man das Ergebnis mit einem Pinsel verblendet. Er ist ein Hingucker, aber leider kein Must-Have.


Los Angeles

#TravelWithMe | Santa Monica Pier

2/19/2017


Für mich gibt es zwar immer noch nichts schöneres als Schnee, aber ich habe das warme Wetter in L.A. doch mehr genossen als es für mich typisch ist. Wo kann man diese heißen Temperaturen auch besser genießen als am Strand? Vor allem der Santa Monica Beach eignet sich einfach perfekt für einen Tag am Strand, weil er einfach mehr zu bieten hat, als nur Sand und Meer.


Noch berühmter als der Strand ist nämlich der Santa Monica Pier mit dem Pacific Park. Statt mit dem Riesenrad oder der Achterbahn zu fahren, habe ich mich zwar lieber auf das Fotografieren beschränkt - hallo, Angsthase! - aber einen Besuch ist er allemal wert.

Man kann sich am Pier aber auch anders unterhalten lassen: Es gibt gefühlt an jeder Ecke jemanden, der singt oder Gitarre spielt oder irgendein anderes Talent zur Schau stellt. Mein persönliches Highlight war Rock'n'Roll Jesus, der Spirits gesungen hat. 


Während andere also sich lieber sonnen lassen oder Achterbahn fahren, habe ich einen ganz anderen Lieblingsplatz gefunden: Unter dem Steg. Nicht nur, dass es dort angenehm ruhig ist und man im Schatten ist (und es dadurch auch nicht so brennend heiß ist), auch die Atmosphäre ist durch den Lichteinfall einfach richtig schön. Wenn ich schon einen Tag am Strand verbringen muss, dann definitiv dort.

Beauty

L.O.V BROWttitude Eyebrow Designer

2/17/2017


Mit meinen Augenbrauen habe ich immer schon gerne experimentiert. Sie waren schon kurz, lang, dick, dünn, eckig, rund - ich habe sie mit Augenbrauen puder nachgezogen, Augenbrauenstifte verwendet oder beides in Kombination. Je nach Lust und Laune verändern sich meine Augenbrauen mit.

Nun war ich wieder auf der Suche nach einem neuen Augenbrauenstift und bin auf den BROWttitude Eyebrow Designer von L.O.V gestoßen. Somit kann ich diese Marke auch endlich testen und zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. 



L.O.V BROWttitude Eyebrow Designer

○ Extra-präzise für ein makelloses, ausdrucksstarkes Augenbrauen-Ergebnis.
○ Die besondere Formulierung definiert und perfektioniert den Look.
○ Mit kalligraphischer, dreiseitiger Spitze inklusive einer Styling-Bürste.

Erhältlich in: 200 Wheat, 210 Honey, 220 Hazelnut, 230 Chocolate

Preis: € 5,95




Es gibt einen großen Pluspunkt, der mir sofort ins Auge gefallen ist: Der Augenbrauenstift - oder Eyebrow Designer - ist verschweißt. Man kann sich also sicher sein, dass man ein sauberes, noch nicht verwendetes Produkt bekommt. Trotz Tester ist das ja leider immer noch ein Problem.

Die Form hat mich außerdem an den Eyebrow Sculpt Automatic Pencil von Kiko erinnert - mein bisheriger Favorit, was Augenbrauenstifte betrifft. Was mich bei beiden allerdings stört: Man kann sie nicht anspitzen. Das wird zwar überall das Vorteil angepriesen, für mich verstumpfen sie aber so viel zu schnell. Vor allem, wenn irgendwann nicht mehr viel vom Produkt übrig ist, ist es sehr mühsam ein schönes Ergebnis hinzubekommen. 


Bei dem Eyebrow Designer von L.O.V habe ich mich jedenfalls für die Farbe 230 Chocolate entschieden. Sie harmoniert zwar mit meiner derzeitigen Haarfarbe, ich würde mir aber einen kühleren, aschigeren (aber trotzdem dunklen!) Ton wünschen. Falls du so einen Augenbrauenstift kennst, bitte nur her mit dem Tipp!

Alles in allem gefällt mir der BROWttitude Eyebrow Designer trotzdem gut. Die Farbabgabe ist ideal, man muss nicht erst fest aufdrücken, um Farbe erkennen zu können, muss aber auch nicht auf eine extra leichte Handführung achten, damit das Ergebnis nicht zu intensiv wird.

Er liegt außerdem gut in der Hand und wenn man seine Kanten richtig nutzt, kann man mit ihm seinen Augenbrauen genau den Look verpassen, den man möchte - von (relativ) natürlich bis hin zu stark definiert.


Beauty

Amazon Kylie Liquid Lipstick Dupes

2/13/2017


Wie letzte Woche bei meiner Review zu den Kylie Liquid Lipsticks versprochen, habe ich heute für euch eine günstige Alternative: Kylie Cosmetics Liquid Lipstick Dupes von Blue Oceans auf Amazon. Dabei handelt es sich um ein Set von 16 Liquid Lipsticks, matte und metallische um den Preis von 23,90 € (heutiger Stand). 

Kommen wir zuerst zu den Ähnlichkeiten. Die Verpackung sieht natürlich fast 1:1 aus wie die von Kylie Cosmetics. Nur der Name ist anders und statt fancy Namen, gibt es bei den Dupes nur Nummern. Auch der Geruch ist überraschend ähnlich. Sehr süß, aber nur beim Auftragen wahrzunehmen. Das Tragegefühl ist trocken, wie bei den meisten matten Liquid Lipsticks.

Es gibt aber auch Unterschiede: Die Pinsel sehen sich zwar ähnlich, könnten sonst aber kaum unterschiedlicher sein. Während der Pinsel von Kylie Cosmetics sehr weich und angenehm zu den Lippen ist, ist der von den Dupes hart und nimmt nur wenig Farbe auf. Wobei ich sagen muss, dass mir das fast lieber ist, da man den Liquid Lipstick so besser verteilen und sauberer auftragen kann.


Außerdem sind keine Lipliner dabei, wenn man welche möchte, muss man in seiner eigenen Sammlung graben oder extra welche kaufen - und gerade bei diesen Liquid Lipsticks sind sie sehr zu empfehlen. Die Haltbarkeit ist zwar durchaus gut (wenn man auf fettiges Essen verzichtet), der Lipstick verläuft allerdings nach ein paar Stunden etwas. Die Lippenkontur sieht einfach nicht mehr sauber aus. Fast als hätte man den Joker gebeten haben, den Lippenstift aufzutragen.

Ob es sich farblich bei allen tatsächlich um Dupes handelt, kann ich leider nicht bestätigen. Da ich nur zwei der Kylie Liquid Lipsticks besitze, ist der Vergleich schwer. Ich habe jedoch Swatches verglichen und so eine kleine Auflistung erstellt, welche Farbe welcher am ähnlichsten sieht - zumindest von denen, die ich finden konnte.

01 - Candy K 02 - Kourt K 03 - 22 04 - Dolce K
05 - Mary Jo K 06 - Posie K 07 - True Brown K 08 - Koko K
10 - Kymajesty 13 - King K 15 - Heir 16 - Reign


Da ich Koko K und Heir aber tatsächlich besitze, kann ich wenigstens für die beiden einen direkten Vergleich bieten:

Hundertprozentige Dupes sind sie nicht. Wobei sich 08 und Koko K, wenn sie komplett getrocknet sind auf den Lippen kaum noch unterscheiden. Bei 15 und Heir hingegen bleiben die Unterschiede deutlich. 15 ist viel rosastichiger, gefällt mir deswegen aber sogar besser. 

Fazit: Weder bei der Haltbarkeit, noch beim Tragegefühl bieten die teureren Kylie Lipsticks Vorteile. Allein beim Pinsel können sie punkten. Wer also nicht unbedingt Kylie auf seinen Lipsticks braucht und mit kleinen Unterschieden bei den Farben leben kann, kann genauso gut zur günstigen Alternative greifen.


Los Angeles

#TravelWithMe | Warner Bros Studio Tour

2/11/2017


Für mich als Film- und Serienjunkie war die Warner Bros Studio Tour eines meiner Highlights in Los Angeles. So viele Drehorte von Serien und Filme, die ich kenne (und liebe) an einem Ort vereint - ein Traum! Und man kann auch noch ein bisschen hinter die Kulissen gucken. 

Begonnen hat es auch schon mit einer meiner Lieblingsserien: Pretty Little Liars. Oder auch Gilmore Girls. Die beiden teilen sich nämlich dieses Set. Wusste ich davor auch nicht, aber once you see it, it can't be unseen. 


Aber es gibt natürlich nicht nur etwas für Pretty Little Liars Fans. Man sieht so viel: Das Gebäude, an dem der berühmte Spiderman-Kuss gedreht wurde, das Café Plein de Saveur von Casablanca, die Straßen und Häuser, an denen Mike & Molly, The Big Bang Theory, Emergency Room usw. drehen (oder gedreht haben) - und noch viel viel mehr.

Man erfährt während der Tour auch einige Tricks, mit denen gearbeitet wird. Die meisten Gebäude sind nämlich komplett leer oder sind nur mit Monitoren ausgestattet. Außerdem werden die Häuser oft doppelt verwendet: Auf der Vorderseite ist es zum Beispiel das Haus von Lorelai Gilmore, auf der Rückseite das Haus von Sookie St. James (Gilmore Girls). Oder Straßen, die im Film kilometerlang aussehen sind eigentlich eine Mini-Straße, die einfach auf- und abgefahren wird... Auch der Central Park, wie er zum Beispiel bei Friends vorkommt, ist eigentlich nur eine kleine Grünfläche mit ein paar Bäumen.


Worüber ich mich besonders gefreut habe, ist die Ausstellung zu 75 Jahre Batman im Warner Bros Museum. Kostüme und andere Requisiten sind zum Anfassen nah und ein Stückchen weiter in einer anderen Halle sind auch noch alle Batman-Fahrzeuge ausgestellt. Allein dort hätte ich schon den ganzen Tag verbringen können!

Aber auch der erste Stock des Warner Bros Museums ist wie für mich gemacht: Dort dreht sich nämlich alles um Harry Potter. Man konnte sich sogar den Sprechenden Hut aufsetzen lassen und in ein Haus einsortiert werden.


Nachdem man eine Stunde durch die Sets gefahren ist, im Warner Bros Museum war und durch allerlei Requisiten stöbern konnte gibt es noch ein weiteres Highlight. Man kann durch die Stage 48 spazieren und sich dort nicht nur die einzelnen Schritte einer Produktion ansehen, wie Harry Potter auf einem Besen fliegen, auf dem Batpod durch Gotham fahren oder Dobby zum Leben erwecken - man kann sich auch das Set von Central Perk, dem Café von Friends, ansehen und sich dort auf die Couch setzen. Es hätte nur noch gefehlt, dass Chandler, Monica, Ross, Rachel, Phoebe und Joe durch die Tür kommen.

Fazit: Absolut empfehlenswert und jeden Cent wert! Die Warner Bros Studios würde ich bei meinem nächsten Besuch in L.A. sogar nochmal besichtigen, denn wie unser Leiter schon sagte: Jede Tour ist anders.


Bullet Journal

Bullet Journal Set up

2/09/2017


Für mich das Bullet Journal ein 3-in-1-Produkt. Es ist mein Notizbuch, mein Kalender und mein Memory Book. Dadurch, dass nichts vorgegeben ist, kann ich mich in der Gestaltung frei entfalten und die Seiten wirklich so nutzen, wie ich sie gerade brauche.

Was man dafür braucht:
○ Ein Notizbuch (oder Kalender)
○ Stifte (Kugelschreiber, …)
○  Optional: Lineal, Bleistift, Radiergummi, Sticker, Washi Tape,...


Zuerst habe ich meine allgemeinen bzw. jährlichen Übersichten:

KEY Die Beschreibung der verschiedenen Zeichen, die ich im Bullet Journal verwende.
INDEX Ein Inhaltsverzeichnis, damit ich nicht immer alles durchblättern musst, wenn ich etwas Bestimmtes suche.
BIRTHDAYS Auch wenn ich Geburtstage zwar immer im Kopf habe, wollte ich so eine Seite in mein Bullet Journal einbauen.
YEAR IN REVIEW Auf diese Seite freue ich mich besonders. Jedes Monat schreibe ich mein(e) Highlight(s) auf und habe am Ende des Jahres eine kleine Übersicht von meinen schönsten Momenten.
TRAVEL Da ich dieses Jahr mehrere Reisen geplant habe, habe ich ihnen eine Seite gewidmet.
BOOKS Ähnlich wie bei meinen Reisen, möchte ich hier die Bücher festhalten, die ich 2017 gelesen habe.
SOCIAL MEDIA Auch wenn Zahlen nicht alles sind, möchte ich einen kleinen Überblick haben, wie sie sich innerhalb von einem Jahr verändern.


Danach geht es zu meinen monatlichen Sachen:

Overview Ein Überblick über das Monat mit wichtigen Daten, wie Geburtstage, Reisen oder ähnliches.
MONTHLY TRACKER Wie oft ich auf Instagram poste, wie oft ich wirklich 8 Stunden schlafe, wie oft ich Kopfschmerzen habe - alles, was ich ein bisschen besser im Griff haben möchte bzw. einen Überblick haben möchte, halte ich hier fest. Es motiviert mich übrigens auch mehr z.B. heute doch noch meine Make-Up Pinsel zu reinigen, damit ich das Kästchen wieder anmalen kann. (Ja, ich bin so leicht auszutricksen).
SLEEP TRACKER Da ich oft unruhig schlafe, trage ich hier ein, von wann bis wann ich geschlafen habe, um vielleicht ein Muster erkennen zu können.
MOOD TRACKER Von Happy über neutral bis unglücklich - jeden Tag mache ich einen Punkt zu meiner Stimmung und habe am Ende des Monats eine schöne Statistik (und die bestätigung, dass ich eine moody Bitch bin).
TV SHOWS Bei welcher Serie bin ich bei welcher Episode stehen geblieben? Wie viele Staffeln schaue ich in einem Monat wirklich? Auch dafür gibt es Platz in meinem Bullet Journal.
MOVIES Für meinen Filmrückblick sammle ich sowieso schon meine Filme, die ich im Monat schaue, jetzt kann ich sie gleich in den Kalender eintragen und gleich eine kurze Bewertung hinzufügen.
BLOGPOST IDEAS Da ich nun wieder blogge, brauche ich natürlich eine kleine Übersicht meiner Blogposts bzw. Ideen für die nächsten.



Fehlt nur noch der Kalender, den ich wöchentlich gestalte. Eine Übersicht mit jedem Tag der Woche, meinen Arbeitszeiten und Platz für allgemeine Notizen. Im Jänner hatte ich z.B. eine Woche Urlaub und habe zwischendrin eine Seite für meinen verfrühten Frühjahrsputz eingefügt, den ich in dieser Woche eingeplant habe.

Und weil es so noch nicht persönlich genug ist, kommt am Ende jedes Monats eine kleine Momories-Seite. Für Fotos, Doodles und einfach Erinnerungen für diesen Monat. Damit verknüpfe ich das Journal auch gleich mit einem Memory Book.


Beauty

Kylie Cosmetics | Koko K, So Cute, Heir

2/07/2017


Ich habe lange überlegt, ob ich dem Hype nachgeben soll und die Kylie Lip Kits bestellen soll. Irgendwann letztes Jahr hat meine innere Stimme, die mir bei jedem Restock zugeflüstert hat "Greif' zu! Greif' doch endlich zu!" gewonnen. Damit sich der Aufwand auch lohnt, habe ich mir gleich drei bestellt, von jeder Kategorie einer: Koko K (matte), So Cute (gloss) und Heir (metallic). 


Die matten Lip Kits sind mit 29 $ am teuersten, zu dem Liquid Lipstick bekommt man allerdings auch einen Lippenkonturstift. Am günstigsten sind die Glosse mit 15 $ und dazwischen liegen die Metals mit 18 $. Dazu kommt noch der Versand, der satte 14,95 $ ausmacht - und Zollgebühren, für die ich auch nochmal um die 20 € hinblättern durfte. Günstig ist der Spaß also nicht.

Die Produkte sind außerdem nur bei Kylie Cosmetics erhältlich - natürlich gibt es auch bei eBay oder ähnlichen Seiten zahlreiche Angebote, allerdings sind die Preise dort eine Frechheit. Außerdem muss man vorsichtig sein, dass man nicht auch noch einen Fake erwischt. Ein kleiner Trost: Es gibt mittlerweile tolle Dupes und ich stelle euch nächste Woche welche vor.


Aber nun zu den Liquid Lipsticks. Der Pinsel fühlt sich sehr weich an, damit lässt sich das Produkt angenehm auftragen. Auch wenn, für meinen Geschmack, fast zu viel Produkt aufgenommen wird. Ich baue lieber die Farbe langsam auf, als einen großen Klecks verschmieren zu müssen.

Der Geruch hat mich überrascht. Er ist sehr süß, wogegen ich zwar nichts habe, vor allem da man ihn nur während dem Auftragen bemerkt, aber neutrale Gerüche finde ich immer besser. Es sind außerdem nicht die angenehmsten Liquid Lipsticks auf den Lippen. Sie fühlen sich sehr trocken an, aber man gewöhnt sich daran.


Fettiges Essen kann man natürlich vergessen, ansonsten schlagen sich die Lipsticks im Bezug auf die Haltbarkeit ok. Sie verschwinden nur leider sehr unschön von den Lippen. Es bleibt ein farbiger, unsauberer Rand zurück mit fleckigen Resten auf den Lippen. Den Lipstick sollte man also immer dabei haben, am besten mit Spiegel und Make-Up-Entferner, um die Reste vorher los zu werden.

Das gleiche gilt übrigens auch für den Metal Matte Lipstick.


Der Gloss ist hingegen ein eigenes Thema. Das fängt schon beim Pinsel an. Der Pinsel von den Liquid Lipsticks ist so gut gelungen, der vom Gloss ist dafür einfach furchtbar. Der Gloss hält außerdem nicht so lang auf den Lippen, er lässt aber auch keinen unschönen Rand zurück. Das Tragegefühl ist logischerweise nicht so trocken, aber sehr rutschig. Allein aufgetragen mag ich ihn deshalb gar nicht, ich kombiniere ihn meistens mit dem Koko K Lippenkonturstift. So gefällt mir die Farbe besser, das Ergebnis hält länger und er flutscht nicht so auf den Lippen herum.

Fazit: Alle drei Farben sind in Ordnung, mehr aber auch nicht. Für mich kein Must-Have, vor allem wenn man im Drogeriebereich mittlerweile genug andere gute Alternativen findet.